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Pelze & Restposten

Pelze & Restposten

Komponist: Martin Schüttler
Interpret: Sebastian Berweck - Daniel Gloger - Donatienne Michel-Donsac - Eva Zöllner
Booklettextautor: Stefan Fricke
Dirigent: Christof M. Löser - James Wood
Orchester/Ensemble: Ensemble Musikfabrik - suono mobile - taste

Ensemble Musikfabrik / Eva Zöllner: accordion / Donatienne Michel-Dansac: soprano / conductor: James Wood / taste / Daniel Gloger: countertenor / Sebastian Berweck: synthesizer / suono mobile / conductor: Christof M. Löser

Ausgabe: CD
Bestell-Nr.: WER 65752

Preis: 16,50 €
inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten


Inhalt

Entnahme 1
linked trips für verstärktes Ensemble
„Das Mitleid ist die Geißel der Menschheit, Sheriff.“ für 4-Kanal-Elektronik und Ghettoblaster
Augenbildermusik für Akkordeon und Zuspielung
Entnahme 2
taped & low-bit für präparierten Countertenor und Synthesizer
Entnahme 3
Gier für Oboe, Schlagzeug, Klavier, Kontrabass und Live-Elektronik


Beschreibung

„Die Rolle des Komponisten besteht darin, das, was uns diesseitig umgibt, zu kommentieren.“ So das Credo des 1974 in Kassel geborenen und heute in Berlin lebenden Komponisten Martin Schüttler, der bei Nicolaus A. Huber an der Folkwang Hochschule in Essen Komposition studiert hat. Diesseitige Umgebung meint die Wirklichkeit der Straße, das ganz normale Leben, das, was über den individuellen Tellerrand des Privatkosmos hinausreicht, das, womit wir tagtäglich konfrontiert sind.

Die Ergebnisse seiner Situationsanalysen mit den Mitteln des produzierenden Musikers sind kraftvoll und energetisch, unbequem und mithin ätzend. Sie haben keine Berührungsängste. Schmutz, Müll, Trash, Billigkeit, Low-Tech, Schrott, Kitsch und Ramsch – all dies, das Profanste des Profanen, ist Material von Schüttlers Musik, seinen schroffen, harten Kompositionen, die auch sanfte, milde, linde, geradezu elegante Passagen kennen. Irritationen. Störungen. Er- und Aufklärungsversuche.

Schüttlers Porträt-CD „Pelze & Restposten“, ein dialektisches Wortspiel über Luxusartikel und Massenware, über Wert und Unwert, über Qualität und Quantität und nicht frei von Selbstironie, präsentiert ausgewählte Kompositionen aus den Jahren 1998 bis 2009.


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