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Nuit de mars / Voci / Aspan / Le refus de l'enfermement IV / Aikyon

Nuit de mars / Voci / Aspan / Le refus de l'enfermement IV / Aikyon

Komponist: Jamilia Jazylbekova
Interpret: Eva Böcker - Jamilia Jazylbekova
Booklettextautor: Egbert Hiller
Dirigent: Kasper de Roo
Orchester/Ensemble: Ensemble Modern

Ensemble Modern / conductor: Kasper de Roo / Jamilia Jazylbekova: voice / Eva Böcker: violoncello

Ausgabe: CD
Bestell-Nr.: WER 65832

Preis: 16,50 €
inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten


Inhalt

Nuit de mars (2009) für Flöte, Oboe, Klarinette, Mandoline, Gitarre, Harfe, Klavier, Schlagzeug, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass
Voci
(2008–2011) für Flöte, Klarinette, Frauenstimme, Violoncello, Kontrabass, Akkordeon, Schlagzeug und Zuspielband
Aspan
(2004) für Ensemble
Le refus de l’enfermement IV (2005) für Flöte, Klarinette, Fagott, Viola, Violoncello und Kontrabass
Aikyon (2005) für Violoncello und CD


Beschreibung

Obwohl sich Jamilia Jazylbekova ihrem Herkunfts­land Kasachstan sehr verbunden fühlt, lässt sie sich schöpferisch nicht auf die dortige Musikkultur redu­zieren. „Das Spannende und Neue an ihrer Musik ist ihre unverwechselbare Sprache“, konstatiert der Dirigent Kasper de Roo, der die Porträt-CD mit dem Ensemble Modern im Deutschlandfunk einspielte.

In unterschiedlichen Besetzungen und breiten Aus­drucksspektren leuchtet diese „unverwechselbare Sprache“ in den fünf Werken der CD auf: In „Voci“ („Stimmen“), dessen Vokalpart Jazylbekova selbst gestaltet, verwandeln sich anrührend liedhafte Züge in die exponierte Geste eines Schreis, und in „Aspan“ („Himmel“) verdichten sich bizarre Blechbläserfigurationen zu Klangballungen, die sich trotz ihrer Insistenz wie Traumbilder rasch wieder auflösen.


Roh und fragmentarisch anmutende Klänge korrespondieren mit strukturellen Elemen­ten, wobei auch, so in „Le refus de l’enfermement IV“, Intensitäts- und Dichtepropor­tionen innerhalb des Tonsatzes in den Fokus rücken.

Jedes einzelne Instrument sieht Jazylbekova als eigenes „Wesen“ an, das vom Inter­preten zum Leben erweckt wird. Auch in „Nuit de mars“ und „Aikyon“ verfolgt sie nicht das Ideal eines „reinen schönen Klanges“, sondern bezieht auch „Verschmutzun­gen“ ein: „so wie das Wasser eines Bergflusses, auf dessen Grund man Pflanzen, Steine und Erde sieht. Die Beimischungen im Wasser entsprechen dem Geräuschanteil im Klang.“


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