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Komposition Nr. 2 "Dies irae" / Sonate Nr. 6 / Großes Duett
CD
Komponist: Galina Ustwolskaja
Interpret: Marino Formenti - Laura Mancini - Fabrizio Ottaviucci - Rohan de Saram - Stefano Scodanibbio
Booklettextautor: Rainer Nonnenmann
Dirigent: Stefano Scodanibbio
Orchester/Ensemble: Ludus Gravis
Ludus Gravis: Daniele Roccato: principal double bass, Stefano Battaglia, Maurizio Bucci, Pablo Di Gironimo, Simone Masina, Giacomo Piermatti, Francesco Platoni, Alessandro Schillaci: double bass / Laura ancini: wooden cube / Fabrizio Ottaviucci, Marino Formenti: piano / Rohan de Saram: violoncello / Stefano Scodanibbio: conductor
Bestell-Nr.: WER 67392 18,50 €  In den Warenkorb

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Galina Ustwolskaja, heute bekannt als eine der be­deutendsten Komponistinnen Russlands, galt noch zu Beginn ihrer Laufbahn als Außenseiterin im Kompo­nistenverband der damaligen UdSSR. Dass sie über­wiegend für die Schublade komponierte, lag jedoch nicht nur an der sie umgebenden repressiven Ignoranz, sondern hatte auch schaffenspsychologische Gründe: „Meine Arbeitsweise unterscheidet sich in ihrem Ab­lauf wesentlich von derjenigen anderer Komponisten. Ich schreibe dann, wenn ich in einen Gnadenzustand gerate. Danach ruht das Werk eine Zeit lang, und wenn seine Zeit gekommen ist, gebe ich es frei. Wenn seine Zeit nicht kommt, vernichte ich es.“

Das Große Duett" für Cello und Klavier (1959) ist eines der Stücke, das jenseits politisch er­zwungener Konzessionen entstand – damals ohne Aussicht auf eine Aufführung und einen Verlag. So konnte es erst viele Jahre später erstmals gespielt werden.

Nach einer mehrjährigen Schaffenspause entstand als erstes die dreiteilige Werkreihe
Kompositionen". Jeder der drei Kompositionen fügte Ustwolskaja einen Untertitel aus Teilen der lateinischen Messliturgie hinzu: Die "Komposition Nr. 2" (1972/73) erhielt so den Zusatz „Dies irae“ – nur ein Beispiel für die Nähe ihrer Musik zur Spiritualität: „Meine Werke sind zwar nicht religiös im liturgischen Sinne, aber von religiösem Geist erfüllt“.

Ustwolskajas sechs Klaviersonaten, die sie zwischen dem Ende ihres Studiums bei Schosta­kowitsch 1947 bis zum Jahr 1988 komponierte, bestehen vorwiegend aus einstimmigen Tonfolgen oder wuchtigen Clustern von eher perkussivem Charakter – so auch ihre Sonate Nr. 6". Das Klavier erscheint jedoch in Ustwolskajas gesamtem Œuvre und ist als das Alter Ego ihrer kompositorischen Identität zu sehen.

Inhalt:

Komposition Nr. 2 „Dies irae“ für acht Kontrabässe, Holzwürfel und Klavier
Sonate Nr. 6
für Klavier
Großes Duett
für Violoncello und Klavier

Downloads:
Inlaycard_WER_67392.pdf
Komposition Nr. 2 "Dies irae" / Sonate Nr. 6 / Großes Duett
Bestell-Nr.: WER 67392 18,50 €  In den Warenkorb
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