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fallen, fallen... und liegen und fallen / Zeitsprünge / Ungaretti-Lieder

fallen, fallen... und liegen und fallen / Zeitsprünge / Ungaretti-Lieder

Komponist: Gerhard Stäbler
Interpret: Daniel Chambard - Márta Fábián - Rainer Römer - Christine Whittlesey
Booklettextautor: Hanns-Werner Heister
Dirigent: Gerhard Stäbler

Christine Whittlesey: soprano / Teodoro Anzellotti: accordion / Daniel Chambard: tuba / Gerhard Stäbler: conductor / Rainer Römer: percussion / Márta Fábián: cymbal

Ausgabe: CD
Bestell-Nr.: WER 65162

Preis: 16,50 €
inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten


Inhalt

fallen, fallen ... und liegen und fallen für Mezzo-Sopran, Akkordeon und Tuba (1988/89)
Zeitsprünge für Akkordeon und Schlagzeug (1990)
Ungaretti-Lieder für Stimme und Schlagwerk (1990)


Beschreibung

"Sein gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und seine politische Wachheit artikuliert Stäbler in einer überaus vielschichtigen und bedeutungsreichen Musiksprache. Er zielt auf eine universale Semantisierung möglichst aller Momente des Tonsatzes. Stäbler geht höchst genau und konstruktiv mit Musik um und spürt dem Widerhall des Weltlaufs bis ins Material nach.
Das zeigt sich in einem weit gefächerten, originellen Spektrum von Stoffen, Themen und Verfahrensweisen einer Codierung, die ihrerseits die Töne zum Sprechen über die Welt bringt. Emotionale Teilnahme ist Voraussetzung, rational gefasste Stellungnahme ist die Konsequenz. Ernst und Engagement sind dabei oft mit Spielerischem und Witz gepaart.
Durchweg bevorzugt Stäbler allmähliche, konzentrierte Abläufe. Sie basieren mehr auf Parataxe, auf Montage eines Neben- und Nacheinander von verschiedenen Blöcken und Elementen, und weniger auf Hypotaxe, dem Prinzip der Unterordnung und klassisch-organischer Entwicklung.
Immer wieder öffnet er aber auch die dichte homogene, manchmal fast monadische Struktur seiner Werke für 'Ausblicke' nach draußen, für 'Realien', für Einsprengsel von Heterogenem: sei es in Gestalt von dokumentarischem 'Originalton' oder von musikalischen Zitaten, die er als Fremdes und Anderes kenntlich macht - so etwa eindringlich in der Tonband-Schicht der Celan-Gesänge. Wie in einem Kippbild wechselt dann, je nach Blickwinkel, die Hervorhebung der drastischen Realien oder der subtileren mikrologischen Abläufe." Hanns-Werner Heister)

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