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Farbtonstücke, Buch I & II

Farbtonstücke, Buch I & II

Komponist: Andreas F. Raseghi
Interpret: Christoph Grund
Booklettextautor: Michael Iber

Christoph Grund: piano

Ausgabe: CD
Bestell-Nr.: WER 65332

Preis: 16,50 €
inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten


Inhalt

Erstes Buch der Farbtonstücke (1979-84): Aphoriste, An einem grauen Wintermorgen, Verformung, La musica riservata

Zweites Buch der Farbtonstücke (1987-93): Aufladung eines Engels, Besteigung der hallenden Öde, Kinderstück, Rapido Assai, Nächtlicher Altar, Sprechende Hand, winterblue piano


Beschreibung

"Die 'Farbtonstücke' stellen einen oftmals logischen oder philosophischen Gedanken durch offenliegende musikalische Vorgänge und Strukturen dar. [...] Als bedeutendstes Charakteristikum eines Farbtonstücks könnte gelten, dass sich das Unverbindbare oder bisher nicht miteinander in Zusammenhang Gebrachte bunt nebeneinander gesetzt findet und ein Kontext geschaffen wird, der in Widersprüchen die Frage nach dem großen Zusammenhang aufwirft."
So beschreibt Andreas Raseghi eine Idee, die im Laufe der Jahre zum Ausgangspunkt vieler seiner Stücke wurde. Sieben kurze, zwischen 1979 und 1984 komponierte Klavierstücke fasste Raseghi in dem Ersten Buch der "Farbtonstücke" zusammen, das einen in sich geschlossenen Zyklus bildet. Das Zweite Buch, 1987 begonnen, ist in seiner Form offener. Die Stücke sind gegensätzlicher, allesamt länger als selbst das umfangreichste Stück des Ersten Buches und stehen nicht in direktem Bezug zueinander. Das Zweite Buch ist das metaphysische Komplement des Ersten.
In den letzten Jahren hat sich Andreas Raseghi zunehmend mit dem Jazz auseinander gesetzt und ungefähr vierzig Standards komponiert. Sie sind in der im Jazz üblichen Weise lediglich mit Akkordsymbolen notiert. "Winter blue" hat er als "winterblue piano" für Klavier arrangiert.
Ähnlich der bisher unvollendeten Studie "Dämmerung", die für das Zweite Buch der "Farbtonstücke" konzipiert war, thematisiert auch "winterblue piano" die Auflösung des Beats. Die Harmoniefolgen lösen sich teilweise völlig von einem festen Metrum. Insofern ist winterblue piano weniger Jazzarrangement als Klavierballade. Klang ist hier - anders als im Jazz - nicht harmoniebezogen, sondern emanzipiert.

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