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| Grosse Messe für 4 Solostimmen, Chor, Orchester und Orgel op. 27 |
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Komponist: Wilhelm Petersen Interpret: Mechthild Bach - Ulrike Belician - Friedemann Kunder - Klaus Schneider - Albert Schönberger Booklettextautor: Wolfgang Mechsner Chor: Mainzer Domkantorei St. Martin Dirigent: Mathias Breitschaft Orchester/Ensemble: Mainzer Domorchester
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| Mechthild Bach: soprano / Ulrike Belician: alto / Klaus Schneider: tenor / Friedemann Kunder: bass / Mainzer Domkantorei St. Martin / Mainzer Domorchester / Albert Schönberger: organ / Mathias Breitschaft: conductor |
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... ein Werk, welches religiöse Grundvorstellungen in überkonfessionellem Sinn zu gestalten trachtet ...
Die Werke seiner kurzen expressionistischen Schaffensperiode von 1922 bis 1925 entlarvte Wilhelm Petersen für sich bald als letzte Verfallsprodukte der Romantik. In der Besinnung auf das Erleben der musikalischen Urqualitäten fand er die Möglichkeit, den persönlichen Ausdruck gegenüber objektiver Gestaltung zurücktreten zu lassen. Die "Grosse Messe" op. 27 entstand 1928/1929 als erstes großes Werk nach dieser Wende in seinem Schaffen. Durch die Metamorphose des motivischen Materials verwirklicht Petersen sein Postulat, dass Musik über das subjektive Lebensgefühl hinaus Ausdruck des ganzen Menschen sei und zugleich Anwartschaft auf Freiheit im Geist. Die Uraufführung der Messe 1930 in Darmstadt mit Karl Böhm war ein grandioser Erfolg für Petersen. Bruno Walter bekundete in einem Brief: "Meiner Ansicht nach ist die Messe ein Werk von einzigartigem Wert, einzigartig besonders in unserer Zeit. Es ist geschrieben von der Hand eines Meisters, stark und inspiriert von tiefem, religiösen Gefühl."
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| Inhalt: |
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Kyrie Gloria Credo Sanctus Agnus Dei
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