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| Yangguan san die - Liang Mingyue, Qin |
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| Museum Collection Berlin |
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| CD - 80-page booklet |
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Herausgeber: Artur Simon Interpret: Mingyue Liang Booklettextautor: Mingyue Liang
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| Liang Mingyue: qin |
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Preis inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten |
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In der Reihe MUSEUM COLLECTION BERLIN präsentiert WERGO einen der besten und berühmtesten Qin-Spieler, den 1941 in Peking geborenen Liang Mingyue, und macht die 1975 im Berliner Phonogramm-Archiv entstandenen Aufnahmen, die 1981 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden, wieder zugänglich. Im traditionellen Verständnis der chinesischen Musik genießt die Zither Qin hohes Ansehen. Sie drückt nicht nur die wesentlichen Einsichten und die Kultiviertheit der chinesischen Musik aus, sondern ist darüber hinaus fest eingebunden in das traditionell geprägte philosophische Weltbild des alten China. In der Qin-Musik steht das essentielle Erleben von Hör- und Tastempfindungen wie auch ihre Wechselwirkungen für den Spieler selbst im Vordergrund. Das geringe Klangvolumen der Qin und ihre subtilen Klänge verlangen konzentriertes Hören und eine eher tastende Sensibilität. Die acht Kompositionen, ausgewählt von Liang Mingyue, weisen große Unterschiede im musikalischen Gehalt und im literarisch-historischen Hintergrund auf. "Yangguan san die / Abschied am Yangguan" ist ein Gedicht des berühmten Poeten Wang Wei (8. Jh. n. Chr.), das auch gesungen wurde. Das zweite Stück, "Ping sha luo yan / Wildgänse lassen sich auf dem Sandstrand nieder", ist eines der bekanntesten Stücke des Qin-Repertoires der letzten 300 Jahre. "Jiu kuang / Weintrunkenheit" heißt das Werk aus dem 3. Jahrhundert n. Chr., das einer Gruppe gefeierter neo-taoistischer Musiker-Literaten zugeschrieben wird, die für ihre Eskapaden in einem gebirgigen Bambusrefugium bekannt waren. "Tien feng huan pei / Der Klang des Jadeschmucks, der die Himmel erfüllt", verweist auf eine religiös-philosophisch-taoistische Erfahrung - einen Zustand unsterblichen Seins -, die als eine Form taoistischer Erleuchtung für den Qin-Musiker betrachtet werden kann. "Liang xiao yin / Heiterer Abend" ist eines der beliebtesten kurzen Stücke des Qin-Repertoires und typisches Beispiel des Qin-Stils der Ming-Dynastie, das unter Qin-Meistern als wertvolles und zeitloses kleines Stück gilt. "Changmen yuan / Klage der Kaiserin Chen" aus der frühen Han-Dynastie, eine poetische Klage der in den Palast verbannten Kaiserin, die das Missfallen des Kaisers auf sich gezogen hatte und durch das Gedicht seine Gunst wiedererlangt haben soll. "Pu an hzou / Buddhistische Beschwörung" heißt die Qin-Adaptierung einer Beschwörung des Zen-Priesters Pu An (12. Jh. n. Chr.), dem man magische Kräfte nachsagte, wie z. B. Dürre oder Regen auszulösen oder Krankheiten zu heilen. Den Abschluss der Aufnahmen bildet "Zui yu chang wan / Abendlied des trunkenen Fischers", eine vergleichsweise unterhaltende Komposition, die als eine der beliebtesten Qin-Stücke des 20. Jahrhunderts gilt.
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| Inhalt: |
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Yang-guan-san-die . Abschied am Yang-guan . Parting at Yang-guan Ping-sha-luo-yan . Wildgänse lassen sich auf dem Sandstrand nieder . Wild Geese Alighting on the Sandy Shore Jiu-kuang . Weintrunkenheit . Wine Madness Tien-feng-huan-pei . Der Klang des Jadeschmucks, der die Himmel erfüllt . Sound of Jade Ornaments Filling the Skies Liang-xiao-yin . Heiterer Abend . Serene Evening Chang-men-yuan . Klage der Kaiserin Chen . Lament of Empress Chen Pu-an-zhou . Buddhistische Beschwörung . A Buddhist Incantation Zui-yu-chang-wan . Abendlied des trunkenen Fischers . Drunken Fisherman’s Evening Song
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