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| Honey Wind |
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| Sounds from a Santal Village (India) |
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Booklettextautor: Peter Pannke
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| Musical Ensembles from Bandlodanga, Lolapukurdanga, Mohisadel, Pathorghata, and Baganpara near Santiniketan in the Birbhum District of West Bengal |
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Die Santals leben im nordöstlichen Teil Indiens in den Provinzen Bengal, Bihar und Orissa. Mit ungefähr vier Millionen Menschen stellen sie die zweitgrößte Stammesgemeinschaft Indiens dar. Ihr Glaube an die "bongas" (Naturgeister) hebt sie deutlich von ihren Nachbarn ab, mit denen sie sich nicht vermischt haben. Trotz ökonomischer Zwänge lebt der größte Teil der Santals weiterhin in ihren eigenen Dörfern, wo Landwirtschaft ihre wichtigste Lebensgrundlage darstellt. Die Santals haben ihre eigene Vorstellung von Klang. In ihrer akustischen Umgebung unterscheiden sie drei Kategorien: "sade" (hervorgerufen durch das Aneinanderschlagen von Gegenständen), "rak" (Tierlaute) und schließlich "aran" (menschliche Laute), die wiederum in "ror" (Sprache) und "rar" (Melodien) unterteilt sind. Klänge sind für sie immer ein wichtiger Hinweis auf alles, was innerhalb oder außerhalb des Dorfes geschieht, ein Medium zur praktischen und zur rituellen Orientierung in Raum und Zeit. Die Aufnahmen entstanden im November 1994 als Teil eines Santal-Forschungsprojekts des Indira Gandhi National Centre for the Arts (New Delhi) in einigen Dörfern nahe bei Santiniketan im Distrikt Birbhum (West Bengal) - sie enthalten nicht nur Musik, sondern auch die Klänge des täglichen Lebens, arrangiert in Form eines Klangspaziergangs durch ein Santaldorf, der vom frühen Morgen bis zur Nacht dauert.
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| Inhalt: |
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Sohrae Don’ Lagre Dasae Singa and tamak’ Drum beats on tumdak’ and tamak’ Gilwari Karam
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