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| Gamelan Semar Pagulingan from Besang-Ababi/Karangasem |
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| Music from Bali |
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Booklettextautor: Dieter Mack
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| Gamelan Semar Pagulingan Ensemble from Besang-Ababi/Karangasem |
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Bei einem längeren Aufenthalt in Indonesien gelangen dem Musikethnologen Dieter Mack einzigartige Aufnahmen balischer Musik, die jetzt auf dem Label WELTMUSIK erschienen sind. Trotz der touristischen Popularität der Insel Bali als exotisches Paradies blieben wesentliche Formen ihrer Musikkultur in Europa weitgehend unbekannt - nicht zuletzt, weil man als Tourist nur einen Bruchteil der in ihrer Vielfalt und Komplexität ziemlich einmaligen balischen Musikkultur erlebt. Balische Musik ist Gruppenmusik par excellence, d. h. es gibt keinen begleiteten Solisten, höchstens solistisch wirkende Instrumente, die jedoch nur eine bestimmte musikalische Funktion erfüllen. Das "gamelan semar pagulingan" gehört zu der Gruppe der höfischen Gamelanformen. Die Entstehungsgeschichte dieser höfischen Musikformen wird im Allgemeinen mit dem Untergang des Majapahit-Reiches auf Java im 15. Jahrhundert und der Abwanderung zahlreicher Adliger und Künstler nach Bali in Verbindung gebracht. Das "Semar Pagulingan"-Ensemble spielte meist im inneren Hofbezirk zur Unterhaltung und als Hintergrundmusik zur Schlafenszeit des "raja". Das Repertoire dieser Aufnahme gehört zwei verschiedenen Kategorien an: "Pengawé" ist ein instrumentales Stück des "Semar Pagulingan"-Repertoires, da u. a. der "trompong" (ein Melodieinstrument mit 13 kleinen abgestimmten Buckelgongs) verwendet wird, während die anderen Stücke der CD dem "lègong"-Repertoire angehören, eine Musik, die im Rahmen von zeremoniellen Anlässen gespielt und zum Teil getanzt wird, und deren Melodieinstrumente zwei "gendèr" (gendèr telulas mit 13 Bronzeplatten) sind. "Lasem" ist dabei die bekannteste "lègong"-Musik, während "Pelayon" und "Goak Macok" äußerst selten gespielt bzw. getanzt werden. Diese Aufnahme wurde mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" (Vierteljahresliste) ausgezeichnet!
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| Inhalt: |
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Pengawé Pelayon Goak Macok Lasem
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