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| Janowski, Marek |
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Seit 2002 prägt Marek Janowski als Künstlerischer Leiter das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Zwischen 1984 und 2000 hatte er das Orchestre Philharmonique de Radio France an die Spitze der französischen Orchester geführt. Parallel dazu amtierte er von 1986 bis 1990 als Chefdirigent des Gürzenich-Orchesters in Köln. Seit 2000 leitet Marek Janowski das Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo. Im Herbst 2005 übernahm er außerdem die Leitung des Orchestre de la Suisse Romande in Genf.
1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg zu Beginn über Korrepetitoren- und Kapellmeistertätigkeiten in Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg zu Engagements als Generalmusikdirektor nach Freiburg i.Br. (1973–75) und Dortmund (1975–79). An die Zeit in Dortmund schloss sich eine rege Tätigkeit in der internationalen Opern- und Konzertszene an. Bis heute gilt Marek Janowskis Gesamteinspielung von Richard Wagners Zyklus Der Ring des Nibelungen mit der Staatskapelle Dresden weltweit als eine der musikalisch interessantesten, die von diesem Werk je aufgenommen wurde. Seine CDs aus den letzten Jahren wurden vielfach preisgekrönt: die „Turangalîla“-Sinfonie von Olivier Messiaen, die vier Sinfonien von Albert Roussel (ausgezeichnet mit dem Diapason d’Or, 1996).
1999 folgte Marek Janowski erstmals einer Einladung des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. 2004 nahm er mit dem RSB Hindemiths letzte Oper „Das lange Weihnachtsmahl“ auf (WERGO-CD WER 66762), nachdem die Einspielung von „Die Harmonie der Welt“ (WERGO-CD WER 66522) drei renommierte Schallplattenpreise erhalten hatte: den Echo Klassik 2003, den Grand Prix du disque de l’Académie Charles Cros 2003 und den Cannes Classical Award 2004. Die erste gemeinsame CD – Lieder von Richard Strauss, gesungen von der finnischen Sopranistin Soile Isokoski – erhielt im Oktober 2002 den Gramophone Award. |
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