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Durchlässige Zonen (I) / Isole di rumore / Aus weißen Listen / TetradbIII / lum'q'uart'inance

Durchlässige Zonen (I) / Isole di rumore / Aus weißen Listen / TetradbIII / lum'q'uart'inance

Komponist: Nicolaus Richter de Vroe
Interpret: Nicolaus Richter de Vroe - Robyn Schulkowsky - Harry Sparnaay - Frances-Marie Uitti
Booklettextautor: Frank Schneider
Dirigent: Ernest Bour - Michael Gielen - Christian Münch - Nicolaus Richter de Vroe
Orchester/Ensemble: Ensemble Modern - Gruppe Neue Musik 'Hanns Eisler' - Streichquartett des Ensembles für Neue Musik Berlin - SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden

Ensemble Modern / Ernest Bour: conductor / SWF-Sinfonieorchester / Michael Gielen: conductor / Gruppe Neue Musik "Hanns Eisler" / Christian Münch: conductor / Harry Sparnaay: bass clarinet / Robyn Schulkowsky: percussion / Nicolaus Richter de Vroe: viola, conductor / Frances-Marie Uitti: violoncello / Streichquartett des Ensemble für Neue Musik Berlin

Ausgabe: CD
Bestell-Nr.: WER 65272

Preis: 16,50 €
inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten


Inhalt

Durchlässige Zonen (I)
Isole di rumore (Durchlässige Zonen II)
Aus weißen Listen
TETRADBIII
lum'q'uart'inance (2. Streichquartett)


Beschreibung

Nicolaus Richter de Vroe, eine der stärksten Begabungen unter den jüngeren Komponisten aus Sachsen, trat seit Mitte der achtziger Jahre vor allem mit instrumentaler Kammermusik hervor. Und auch im Westen machte er plötzlich von sich reden, nachdem er 1985 beim Kölner Kompositionswettbewerb "Junge Generation in Europa" einen Preis gewonnen hatte.
Zuvor hatte Richter de Vroe die Spezialschule für Musik (mit Hauptfach Violine) in Dresden besucht, dann die Hochschule und schließlich fünf Jahre das berühmte Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Hier gab es viel Gelegenheit, Moderneres als in Dresden wahrzunehmen ... Auch Cage kam zur Sprache und nun begann Richter de Vroe, in die Gedankenwelt des Zen-Buddhismus einzudringen ...
Alles in allem überwiegen in den Stücken Richter de Vroes subversive Momente gegen eingeschliffene Konventionen des Komponierens, Spielens und Hörens. Sie reichen von der vorzugsweisen Erkundung der Regionen des Geräuschhaften - von der individuellen, detaillierten Spiel-Aktion (gegenüber einer kollektiv erzeugten Gefühls-Masse al fresco) - bis hin zur inkohärenten, frei geordneten, labyrinthischen Gestaltung der musikalischen Verläufe. Es gibt, trotz explosiver Kraft, eine vorherrschende Gestik der Gewaltlosigkeit, gepaart mit dem Hang zum Subtilen, Fragilen und ziellos Statischen, was damals - zumindest in der Musik der DDR - eine völlig neue Qualität besaß, aber darüber hinaus von allen probaten Formen eines aggressiv ideologischen Komponierens abwich. (Frank Schneider)

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