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| Das Unaufhörliche |
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| Oratorium in drei Teilen nach einem Text von Gottfried Benn für Soli, gemischten Chor, Knabenchor und Orchester |
| 2 CDs |
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Komponist: Paul Hindemith Textdichter: Gottfried Benn Interpret: Gottfried Benn - Artur Korn - Siegfried Lorenz - Ulrike Sonntag - Robert Wörle Booklettextautor: Giselher Schubert Chor: Rundfunkchor Berlin - Rundfunkkinderchor Berlin Choreinstudierung: Werner Hans Hagen - Manfred Roost Dirigent: Lothar Zagrosek Orchester/Ensemble: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
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| Ulrike Sonntag: soprano / Robert Wörle: tenor / Siegfried Lorenz: baritone / Artur Korn: bass / Rundfunk-Chor Berlin / Werner Hans Hagen: chorus master / Rundfunk-Kinderchor Berlin / Manfred Roost: chorus master / Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Lothar Zagrosek: conductor |
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"Ich hörte die Uraufführung von Hindemiths Oratorium "Das Unaufhörliche" unter der zwingenden Herrschaft von Klemperer. Ich weiß nicht, ob ich sie als Genuss hörte oder als Miterleben, als Konzert oder als Bekenntnis, als Gefühl oder als Form, ich war tief getroffen. Es war eine Synthese, endlich wieder einmal, das war das Ereignis. Die Dichtung von Gottfried Benn ist würdig." (Oscar Bie, 1931) Zur Zusammenarbeit mit Benn entschloss sich Hindemith, nachdem er dessen Artikel "Können Dichter die Welt ändern?" gelesen hatte. Hier setzt Benn den politischen Heilsprogrammen entgegen: Die Geschichte ist ohne Sinn, keine Aufwärtsbewegung, keine Menschheitsdämmerungen, ein Motiv Orient, eine Mythe Mittelmeer; sie übersteht den Niagara, um in der Badewanne zu ertrinken; die Notwendigkeit ruft und der Zufall antwortet. Dies gestaltet Benn dann in seiner Dichtung "Das Unaufhörliche" aus, die das elementare Prinzip der Umgestaltung in der Schöpfung ausdrücken soll. Hindemith stand vor dem paradoxen Problem, dass er das Prinzip des Unaufhörlichen, dem auch die Musik als Kunst unterworfen ist, keinesfalls durch eine emphatisch autonome Musik ausdrücken konnte, sondern er hatte das Prinzip des Unaufhörlichen in die grundsätzlichen kompositorischen Entscheidungen aufzunehmen. Hindemith gelingt das, indem er den "organisch" geschlossenen Formen oder dem "natürlichen" musikalischen Fluss stets etwas Fiktives gibt. Dem Prinzip des Unaufhörlichen sind drei Themen zugeordnet, aus denen sich nahezu alle weiteren Themen des Werkes in subtilster, unaufdringlicher Verwandlungskunst ableiten. Wenn der Schlusschor diese drei Themen in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederaufgreift, so macht er thematisch manifest, was stets latent vorhanden war: das Prinzip des Unaufhörlichen. Diese Aufnahme wurde mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" (Vierteljahresliste) ausgezeichnet!
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| Inhalt: |
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CD 1: Das Unaufhörliche, Teil 1 Das Unaufhörliche, Teil 2 CD 2: Das Unaufhörliche, Teil 3 Gottfried Benn liest eine Einführung in "Das Unaufhörliche"
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